Presseberichte 2012

 

 

Presseberichte 2012

 

 

Berufswahlnavigator

Henning Hoheisel, Die Glocke, 20.12.2012

 

„Energiesparen macht Schule“

 

Christoph Ackfeld, Die Glocke, 30.11.2012

 

20 Jahre Bilinguale Realschule

 

Bilingualer Unterricht an der Realschule: Am Projekttag dreht sich alles um England

Elias (12) möchte mal Sportmoderator werden. Da ist Englisch wichtig.

Von Sabrina Beck Verl (WB). Englisch ist eine Weltsprache. Wer sie beherrscht, kommt überall gut zurecht. Die Realschule Verl weiß das – und bietet nun schon seit 20 Jahren bilingualen Unterricht an. In jedem Jahrgang wird eine sogenannte »Bili«-Klasse gebildet. In den ersten zwei Jahren stehen zunächst zwei Englischstunden mehr auf dem Stundenplan als bei den Regelklassen. Von der siebten Klasse an wird dann auch Geschichte auf Englisch unterrichtet, in der achten kommt Erdkunde dazu und in der neunten Politik (in Klasse 10 findet nur noch der Politikunterricht in der Fremdsprache statt). »Früher haben wir mit Erdkunde angefangen. Aber das Vokabular ist doch sehr speziell«, erzählt Lehrerin Christa Broer. Mit Geschichte zu starten klapppe besser. Eine Klassenfahrt nach England unternimmt selbstverständlich jede »Bili«-Klasse.

»Die Schüler müssen natürlich deutlich mehr Vokabeln pauken«, sagt Broer. Das macht den Jungen und Mädchen aber nichts aus. »Und wenn wir mal etwas nicht verstehen, können wir nachfragen. Dann besprechen wir das auch noch mal auf Deutsch«, sagt Sophie, die in die 7d geht. Sie und ihre Klassenkameraden haben in Geschichte gerade die Römer und Germanen durchgenommen. Alles auf Englisch – für die Schüler überhaupt kein Problem.

Um in die »Bili«-Klasse aufgenommen zu werden, müssen Kinder ein paar Voraussetzungen erfüllen. Broer: »Sie sollten ein besonderes Interesse an Sprache haben, kommunikativ und bereit sein, etwas mehr zu lernen als ihre Mitschüler.« Schließlich fallen für zusätzliche Unterrichtsstunden in englischer Sprache keine anderen Stunden weg.

Bei der Einschulung werden die angehenden Realschüler und ihre Eltern intensiv beraten. »Und da heutzutage auch schon an den Grundschulen Englisch unterrichtet wird, gibt es von dort meist bereits eine Empfehlung«, sagt Christa Broer.

Zweisprachig zu lernen zahlt sich aus: »Firmen haben ein großes Interesse an den Absolventen unserer ›Bili‹-Klassen«, sagte Schulleiter Bernhard Hilgenkamp am gestrigen Projekttag zum Jubiläum, an dem sich – wie könnte es anders sein – alles um das Thema Großbritannien drehte. Auch bei einem Wechsel zum Gymnasium nach Klasse 10 seien die sehr guten Englischkenntnisse von Vorteil. Hilgenkamp führt den Erfolg des bilingualen Zweigs unter anderem auf das große Engagement des elfköpfigen Fachkollegiums zurück.

Gestartet war der zweisprachige Unterricht vor 20 Jahren unter Schulleiter Ferdinand Altmiks zunächst als Versuch, so wie an mehreren Schulen im Kreis. Mittlerweile hat er sich nicht nur in Verl etabliert. Ob er aber auch an der Gesamtschule weitergeführt wird, die im kommenden Jahr an den Start gehen soll, ist noch unklar. »Wir geben im Konzept jedenfalls die ausdrückliche Empfehlung«, sagt Christa Broer.

Diese Lehrer gehören zur heutigen Fachschaft Englisch: Natalia Paris, Hildegart Kloidt, Christa Broer, Dietlind von Boeselager, Elke Kiel, Mareike Schäfer, Sybille Lassen, Jutta Hoffmeister, Melanie Meier zur Heide, Christiane Kolbe und Rani Kunnepurayidathil.

Westfalenblatt, Sabrina Beck, 1. Nov. 2012

Geschichtsunterricht auf Englisch

Foto und Text: Ralph Steinecke

Seit 20 Jahren werden Fächer wie Erdkunde oder Geschichte teilweise auf Englisch unterrichtet. Die Realschule Verl feierte das jetzt mit einem Projekttag zum Thema „Bilinguale Schule“.

Verl (rast) - Fabian Niebur und Luca Leon Horsthemke aus der Klasse 7d der Realschule präsentieren stolz
Big Ben im Miniaturformat. Das Londoner Wahrzeichen haben sie im Rahmen des Projekttags gebastelt,der anlässlich des 20-jährigen Bestehens für bilinguales Lernen stattfindet.


Insgesamt machten in den zwei Jahrzehnten knapp 600 Schüler ihren zweisprachigen Abschluss. „Der Erfolg des bilingualen Zweigs ist auf das Engagement der Fachkollegen, die sich über das normale Maß hinaus einsetzen, zurückzuführen“, sagte Schulleiter Bernhard Hilgenkamp. Eingeführt wurde das Projekt unter dem damaligen Schulleiter Ferdinand Altmiks.


Bernhard Hilgenkamp merkt an, dass Absolventen mit der bilingualen Ausbildung besonders gern bei Firmen in die Ausbildung genommen werden und auch der Wechsel auf das Gymnasium leichter sei. „70 Prozent der Schüler in den bilingualen Klassen bekommen den Q-Vermerk“, so Hilgenkamp. In jeder Jahrgangsstufe wird eine bilinguale Klasse gebildet.


Im fünften und sechsten Schuljahr werden zwei zusätzliche Stunden Englisch unterrichtet. In der siebten Klasse findet zunächst der Geschichtsunterricht auf Englisch statt. Es folgen in der achten Klasse Erdkunde und Politik in der neunten. In der zehnten Klasse findet nur der Politikunterricht auf Englisch statt.

Die Glocke, Ralph Steinecke, 1. Nov. 2012

 

Eine Klasse - zwei Sprachen

An der Realschule Verl gibt es seit 20 Jahren bilingualen Unterricht / Projekttag zum Jubiläum

VON ANJA HUSTERT


Verl. Ein rotes Herz prankt auf dem weißen Button, den sich Angelika, Emely, Franzi und Sophie angesteckt haben. "I love BI-LI" - "ich liebe BI-LI" steht darauf. Und BI-LI ist kein neues Idol der Verler Realschülerinnen sondern die Abkürzung für "bilingualen Unterricht". Und den gibt es seit 20 Jahren an der Schule. Mit Erfolg, wie Schulleiter Bernhard Hilgenkamp versichert.


Groß gefeiert wurde nicht. "Wir wollten vielmehr, dass unsere Schüler etwas von dem Jubiläum haben", erzählt Christa Broer, Koordinatorin des bilingualen Zweiges. Und so gab es gestern einen Projekttag für die Klassen, die zweisprachig unterrichtet werden. Eine ist es pro Jahrgang. "Es ist schon anstrengend. Wir müssen viel lernen - Vokabeln und so", erzählt Luca Leon Horsthemke. Aber trotzdem ist der Zwölfjährige stolz, dass er in die 7d geht. "Ich wollte da rein."


"Die bilingualen Klassen sind immer die Klassen mit dem Buchstaben d", erläutert die BI-LI-Koordinatorin. Bereits in der fünften und sechsten Klasse haben die Schüler zwei Stunden Englischunterricht mehr als ihre gleichaltrigen Klassenkameraden. In der Klasse sieben wird dann noch Geschichte auf englisch unterrichtet, in der acht Erdkunde und in der neunten kommt noch Politik hinzu.


"Ziel ist die Vermittlung einer annähernden Zweisprachigkeit. Das bedeutet, dass die Schülerinnen und Schüler in die Lage versetzt werden, in der Zielsprache Englisch auch über Inhalte und Sachverhalte zu sprechen und zu kommunizieren, die im üblichen Englischunterricht weniger ausführlich behandelt werden", heißt es in dem Info-Flyer der Realschule.


"Wenn in der siebten Klasse im Geschichtsunterricht das Thema Mittelalter mit Burgen und Rittern behandelt wird, dann sind immer alle ganz motiviert", sagt Christa Broer. Und dann lernen sich die vielen unbekannten Vokabeln fast ganz von alleine. "Die Schüler, die die bilinguale Klasse abgeschlossen haben, werden von den Unternehmen gerne genommen", erzählt Schulleiter Bernhard Hilgenkamp. Und auch beim Wechsel aufs Gymnasium hätten die BI-LI-Schüler hervorragende Voraussetzungen, um erfolgreich das Abitur zu bestehen.


Was vor 20 Jahren als Modellversuch begann, ist inzwischen ein Erfolgsmodell. Eines, das die Fachschaft der Realschule auch mit in die neue Gesamtschule nehmen möchte. "In unserem Konzept steht die deutliche Empfehlung, dass das fortgesetzt wird", so Broer.


Doch gestern wurden erstmal die 20 vergangenen Jahre gefeiert. Während die Fünftklässler für alle "Sandwiches und Snacks" vorbereiteten, beschäftigten sich die Sechstklässler mit Halloween und die Siebtklässler machten Werbung für England - unter anderem mit einem selbstgebauten "Big Ben".

NW, Anja Hustert, 1. Nov. 2012

 

Realchule schafft den 3. Platz

 

Julian Stolte, Verler Zeitung, 26.10.2012

 

Realschüler beim Uganda-Lauf

Andreas Berenbrinker, Verler Zeitung, 01.10.2012

 

Realschüler besuchen den Bundestag

 

Die Glocke, 27.09.2012

 

Flying Fish Theatre

Theaterstück soll Realschüler motivieren
»The Flying Fish Theatre« gibt Vorstellung in englischer Sprache

Kapitän Jack (Stephen Costello) ist am Freitag in der Realschule auf der Suche nach
dem Schatz des Piraten Black Dog Peterson. Auf der Bühne wird Englisch gesprochen.
Foto und Text: Julian Stolte


Verl (WB). Theater anstatt Englischunterricht: In der Realschule war gestern »The Flying Fish Theatre« zu Gast. Schüler aus insgesamt fünf Klassen – darunter auch zwei bilinguale Klassen – durften in der Aula mit Kapitän Jack (Stephen Costello) auf Schatzjagd gehen. Sie erlebten, wie sich Mary (Kayden Jayne) als Seemann verkleidete, um bei der Suche nach dem Schatz des Piraten Black Dog Peterson dabei zu sein. Ihr geheimer Plan: Sie wollte die Reichtümer von Königin Elisabeth I. zurück nach England bringen. Doch der Kapitän hatte es ebenso auf die Beute abgesehen. Mit einem tückischen Plan und der Mithilfe des Matrosen Stinky Smith gelang es Mary, die Piraten gefangen zu nehmen und die Goldstücke zu erobern.
Zum vierten Mal gastierte »The Flying Fish Theatre« in der Realschule. Die Schauspieler Stephen Costello aus Manchester und Kayden Jayne aus London betraten mit »Captain Jack« aber erstmals die Bühne in der Realschule. Umso mehr Fragen richteten die Schüler anschließend an die Schauspieler. Das Duo beantwortete Fragen zu seinem Berufsleben und zu seiner Ausbildung, aber auch Privates gaben die beiden Engländer preis.
»Die Stücke sollen Schüler motivieren. Wenn die Schüler in realen Situationen Englisch hören, merken sie erst, wie gut sie diese Sprache beherrschen«, sagte Regisseurin Monika Bubenheimer. Zudem sei es für die Jugendlichen in den Jahrgangsstufen sechs und sieben sinnvoll, frühzeitig das Theater als Medium kennenzulernen.
Auch Englischlehrerin Elke Kiel war von der einstündigen Vorstellung beeindruckt. »Künftig wollen wir das Stück mit Arbeitsmaterialien im Unterricht vor- und nachbereiten«, sagte die Lehrerin nach der Fragerunde.

Westfalenblatt, Verler Zeitung, 22.09.2012

 

Neuer Schulhof

 

Die Glocke, Mitte August 2012

MINT-Projekttage 2012

 

Julian Stolte und Ann-Christin Lüke, Westfalenbaltt, 05.07.2012

Kooperation mit der Beckhoff-Gruppe

Christop Ackfeld, Die Glocke, 26.06.2012

Entlassung 2012

Westfalenblatt, 23.06.2012

 

Frühstücksaktion des Fördervereins

WB und Verler Zeitung, Manfred Köhler, 25.05.2012

NW, Katharina Bätz, 24.05.2012

Die Glocke, 26.05.2012

Girlsday und Boysday 2012

Verler Zeitung, Manfred Köhler, 27.04.2012

 

Christoph Ackfeld, Die Glocke, 27. 04. 2012

 

NW, Hubertus Ebbesmeyer, 27. 04. 2012

 

Verler kommen ins Stolpern

Westfalenblatt, Sabrina Beck, 24.04.2012

Bericht von Christian Simon

Jugendliche bringen Leben ins Haus

 

Alt und jung gemeinsam aktiv

WB, Verler Zeitung, Anfang Jan. 2012