Pressemitteilungen 2015

 

Pressemitteilungen 2015

 

Jung und Alt

03.12.2015, Westfalenblatt, Verler Zeitung

Abschied von Herrn Ameling

Roland Thöring, Neue Westfälische, 03.10.2015

Hans-Georg Ameling in den Ruhestand verabschiedet


Polizei: Hans-Georg Ameling ist bei einem Empfang im Ratssaal feierlich in den Ruhestand verabschiedet worden


Kaum ein Verler, der ihn nicht kennt: Hans-Georg Ameling (2. v. l.), seit 21 Jahren Bezirksbeamter der Polizei in Verl, geht in den Ruhestand. Unter anderem verabschiedeten ihn (v. l.) Verls Erster Beigeordneter Heribert Schönauer, Landrat Sven-Georg Adenauer und der Leitende Polizeidirektor Karsten Fehring. | © Roland Thöring


Verl: Mehr als zwei Jahrzehnte war er Teil des Stadtbildes: Hans-Georg Ameling, Bezirksbeamter der Polizei, allgemein aber nur liebevoll "der Dorfsheriff" genannt, ist gestern Vormittag in den Ruhestand verabschiedet worden. Mit einem großen Empfang, zu dem er viele Wegbegleiter von Polizei, Feuerwehr, Stadtverwaltung, Schulen, Schützenvereinen und vom SC Verl eingeladen hatte.


Dass dieser Empfang im Verler Ratssaal stattfand und nicht im Dienstgebäude der Kreispolizeibehörde Gütersloh, hatte sich der 61-Jährige selbst gewünscht. Er wollte dort "Auf Wiedersehen" sagen, wo er seit 1994 gearbeitet hat.


Hier habe er Spuren hinterlassen, sagte Verls Erster Beigeordneter Heribert Schönauer in seiner Begrüßung. "Ich kenne kaum jemanden, auf den der ,Freund und Helfer‘ so zutrifft wie auf Hans-Georg Ameling." Nicht nur in seinem Büro an der Hauptkreuzung oder im Streifenwagen war Ameling präsent. Er engagierte sich als szenekundiger Beamter beim SC Verl und sicherte, vorwegfahrend, die Festumzüge der Schützen ab. Der ehemalige Gilde-Brudermeister Heinz Sudhoff erinnerte gestern an einen besonderen Moment der Hilfe: Als beim Bezirksjungschützentag 2010 nach der Parade die Mikrofone ausfielen, fuhr Ameling kurzerhand seinen Streifenwagen auf den Schützenplatz und stellte dessen Sprechanlage zur Verfügung.


Zudem organisierte der Verler Hans-Georg Ameling für Jugendliche in seiner Heimatstadt sieben Jahre lang "Fußball bis Mitternacht", stieß Projekte zur Verkehrserziehung an den Schulen an, kümmerte sich um die Ausbildung von Schulbusbegleitern. Heribert Schönauer: "Sie waren der erste Schulsozialarbeiter der Stadt Verl."


Landrat Sven-Georg Adenauer, der gestern die offizielle Entlassungsurkunde überreichte, kennt Ameling als "den ersten Westfalen, der auf mich Rheinländer zugegangen ist" - seither spielen beide im gleichen Verein Tennis, und Ameling ist in der glücklichen Lage, "auch mal ungestraft den Landrat schlagen zu dürfen".
Froh, nach 42 Jahren Polizeidienst gesund geblieben zu sein, will sich Ameling nun mehr seiner Frau und den Enkelkindern widmen. Aus dem Stadtbild wird er nicht verschwinden: Ab Februar bietet er am Offenen Ganztag der Bühlbusch- und der Marienschule eine Tennis-AG an.


Information
Der Neue

• Thorsten Heinrich ist 49 Jahre alt.

• Seit 1982 ist er bei der Polizei, 1989 kam er zur Kreispolizeibehörde Gütersloh.

• Bis 1995 war er im Wachdienst tätig, seither ist er Einsatzsachbearbeiter auf der Leitstelle.


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"Dorf-Sheriff und Schulsozialarbeiter"
Die Glocke, 03.10.2015, Ralph Steinecke

Neues Team für die Schulsozialarbeit

Bei der Vorstellung des neuen Teams für die Schulsozialarbeit: (v. l.) Max Bracht, Ulrike Boden, Kai Treptow (Koordinator Schulsozialarbeit, AWO), Christof Varlemann, Maria E. Lindner, Dirk Hildebrandt (Leiter Fachbereich Schule, Sport, Kultur), Bahar Mert, Patrick Bullermann, Ann-Christine Schmidt, Christina Jonack, Erster Beigeordneter Heribert Schönauer, Jörg Schultefrankenfeld (Jugendamt Verl), Matthias Hermeler (stellvertretender Leiter des Gymnasiums) und Bernhard Hilgenkamp. | © Stadt Verl

(NW). Das neue Team für die Schulsozialarbeit im Konrad-Adenauer-Schulzentrum ist jetzt komplett: Neben Christof Varlemann, der bereits zum vorherigen Team gehörte, werden vom 1. August an auch die beiden Sozialpädagoginnen Bahar Mert und Ann-Christine Schmidt ihre Arbeit im Schulzentrum aufnehmen.

Nach der Insolvenz der Kolping Bildungszentren Ostwestfalen gem. GmbH, mit der die Stadt seit Mitte der 2000er Jahre die Schulsozialarbeit im Schulzentrum aufgebaut und durchgeführt hatte, war bekanntlich ein Trägerwechsel erforderlich geworden – den neuen Träger hat die Stadt Verl in der Arbeiterwohlfahrt (AWO) gefunden.

Christof Varlemann ist nun zum neuen Träger gewechselt. Auch seine beiden neuen Kolleginnen Ann-Christine Schmidt und Bahar Mert bringen bereits Erfahrung in der Schulsozialarbeit mit. Mit dem Trägerwechsel geht auch die Einführung eines ganzheitlichen Konzeptes einher, das bedeutet, dass alle drei Schulsozialarbeiter in allen Fragen Ansprechpartner für alle Schülerinnen und Schüler sowie Lehrer und Eltern aller vier Schulen im Schulzentrum sind. Die Aufgaben der Schulsozialarbeiter liegen in der Beratung, Unterstützung und Begleitung in der Einzelfallarbeit, in der Förderung sozialer Kompetenzen durch Gruppenangebote, in der Einzelfallhilfe bei Schulverweigerung sowie in der Beratung und Begleitung beim Übergang Schule-Beruf.

Kürzlich stellten der Erste Beigeordnete Heribert Schönauer und Jugendamtsleiter Patrick Bullermann das neue Team den vier Schulleitern Maria E. Lindner (Hauptschule), Bernhard Hilgenkamp (Realschule), Christina Jonack (Gesamtschule) und Max Bracht (Gymnasium) vor. Neben Vertretern der Stadt Verl nahm auch AWO-Geschäftsführerin Ulrike Boden an dem Kennenlern-Treffen teil. Die AWO ist bereits Trägerin der Schulsozialarbeit an den Verler Grundschulen. Somit ist eine enge Verzahnung beim Übergang von der Grund- auf eine der vier weiterführenden Schulen gegeben.

Rat und Verwaltung hatten großes Interesse daran, die Schulsozialarbeit nach den Sommerferien nahtlos weiterführen zu können, denn wie Bürgermeister Paul Hermreck Ende Mai bei der Verabschiedung des bisherigen Teams betonte: „Schulsozialarbeit ist heute aus unserem Schulzentrum nicht mehr wegzudenken. Sie ist ein unverzichtbarer Bestandteil des umfassenden Bildungsangebots“.

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05.07.2015, Neue Westfälische

 

Abschluss 2015

 

Markus Tschackert, Westfalenblatt, 16.06.2015

 

 

Parcours mit Risiken des Rauchens

Julian Stolte, Westfalenblatt, 13.03.2015

 

Planspiel Börse

Westfalenblatt, 11.02.2015