Weitere Projekte

 

 

Theaterbesuch der Klasse 5 B

 

„Bitte denkt daran, wir sitzen nicht alleine im Bus!

Bleibt in der Aufstellung und bloß nicht irgendwo stehen, wenn wir durch die Stadt gehen!
Rennt nicht im Foyer herum! Unterhaltet euch während der Veranstaltung nicht!“

Solche und ähnliche Sätze hörten wir vor dem 14.01.08 häufiger, denn es galt auf einen Theaterbesuch in der Stadthalle Gütersloh vorzubereiten. Die Einstimmung begann mit der Besprechung des Stückes „Der Sängerkrieg der Heidehasen“ von James Krüss, wobei das Lesen mit verteilten Rollen viel Spaß bereitete. Wenn der Text schon bekannt ist, worauf dann noch gespannt sein? Natürlich auf die Darstellung der Schauspieler, die Bühnendekoration und auf die musikalische Darbietung des Stückes.

Gegen 14.15 Uhr waren am 14.01.08 alle Beteiligten so nach und nach am Verler Hauptbahnhof eingetrudelt und man übte sich im Aufstellen. Schließlich wollte ein guter Sitzplatz ergattert werden. In Gütersloh angekommen, ging es unverzüglich in der besprochenen Marschordnung zur Stadthalle: 1. Ausruhen und Aufnahme von neuen Energien. Nach dem Verstauen von Jacken und Rucksäcken eilten wir ins Hochparkett, wo wir uns gute Sitzplätze aussuchen konnten. Das Licht ging aus und das Drehorgelpaar, welches das Stück kommentiert, erschien vor dem Vorhang und kündigte das unheilvolle Geschehen an. Doch nach dem Öffnen des Vorhangs zeigte sich zunächst erst einmal eine grüne hügelige Hasenwiese. Auf dieser sollte der diesjährige Sängerwettstreit ausgetragen werden, dem Sieger winkte in diesem Jahr sogar die Heirat mit der Prinzessin des Hasenreiches. So war es nicht verwunderlich, dass zahlreiche Sänger erschienen um sich zuvor beim Minister und Direktor Wackelohr prüfen zu lassen. So auch der Hase Lodengrün. Nach dem Vorsingen des jungen Anwärters war offensichtlich, dass der Minister schon zu sehr außergewöhnlichen Maßnahmen greifen musste, um dem Direktor Wackelohr die fest versprochene Prinzessin zu sichern.

Aber wie das im Märchen so ist, Lügen haben kurze Beine bzw. außergewöhnlich gute Ohren, die in allerletzter Minute noch allen Schaden abwenden konnten und durch eine neue Verfügung des Königs „Recht und Gesetz bin ich“ ,konnte Lodengrün auch als zu spät gekommener Hase noch sein Lied vortragen . Und wie sollte es anders enden – er eroberte das Herz der Prinzessin und erhielt den Segen des Königs selbstverständlich noch dazu. So fand die prunkvolle Hochzeit statt. Dieses Ereignis wurde von allen Zuschauern, die kurzerhand für Untertane erklärt und mit Fahnen ausgestattet wurden, durch tatkräftiges Fahnenschwenken und „Salatrufen“ mitgetragen. Nach einem begeisterten Schlussapplaus ging es zurück zum Bus. Auf der Heimfahrt wurde noch ausgiebig über die schauspielerische Leistung diskutiert: favorisiert wurden die Prinzessin und der Hase Lodengrün, doch auch für den „armen“ Wackelohr konnte man sich erwärmen.

Gefallen hatten auch die originellen Kostüme, die flotte Musik und natürlich das Fahnenschwenken sowie der Hochruf „Salat“. Man war sich einig: Ein gelungener Theaternachmittag – der Wunsch nach Wiederholung wurde laut.

(Klasse 5b und Birgit Müller)

 

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Theaterbesuch der Klasse 5 B

 

„Bitte denkt daran, wir sitzen nicht alleine im Bus!

Bleibt in der Aufstellung und bloß nicht irgendwo stehen, wenn wir durch die Stadt gehen!
Rennt nicht im Foyer herum! Unterhaltet euch während der Veranstaltung nicht!“

Solche und ähnliche Sätze hörten wir vor dem 14.01.08 häufiger, denn es galt auf einen Theaterbesuch in der Stadthalle Gütersloh vorzubereiten. Die Einstimmung begann mit der Besprechung des Stückes „Der Sängerkrieg der Heidehasen“ von James Krüss, wobei das Lesen mit verteilten Rollen viel Spaß bereitete. Wenn der Text schon bekannt ist, worauf dann noch gespannt sein? Natürlich auf die Darstellung der Schauspieler, die Bühnendekoration und auf die musikalische Darbietung des Stückes.

Gegen 14.15 Uhr waren am 14.01.08 alle Beteiligten so nach und nach am Verler Hauptbahnhof eingetrudelt und man übte sich im Aufstellen. Schließlich wollte ein guter Sitzplatz ergattert werden. In Gütersloh angekommen, ging es unverzüglich in der besprochenen Marschordnung zur Stadthalle: 1. Ausruhen und Aufnahme von neuen Energien. Nach dem Verstauen von Jacken und Rucksäcken eilten wir ins Hochparkett, wo wir uns gute Sitzplätze aussuchen konnten. Das Licht ging aus und das Drehorgelpaar, welches das Stück kommentiert, erschien vor dem Vorhang und kündigte das unheilvolle Geschehen an. Doch nach dem Öffnen des Vorhangs zeigte sich zunächst erst einmal eine grüne hügelige Hasenwiese. Auf dieser sollte der diesjährige Sängerwettstreit ausgetragen werden, dem Sieger winkte in diesem Jahr sogar die Heirat mit der Prinzessin des Hasenreiches. So war es nicht verwunderlich, dass zahlreiche Sänger erschienen um sich zuvor beim Minister und Direktor Wackelohr prüfen zu lassen. So auch der Hase Lodengrün. Nach dem Vorsingen des jungen Anwärters war offensichtlich, dass der Minister schon zu sehr außergewöhnlichen Maßnahmen greifen musste, um dem Direktor Wackelohr die fest versprochene Prinzessin zu sichern.

Aber wie das im Märchen so ist, Lügen haben kurze Beine bzw. außergewöhnlich gute Ohren, die in allerletzter Minute noch allen Schaden abwenden konnten und durch eine neue Verfügung des Königs „Recht und Gesetz bin ich“ ,konnte Lodengrün auch als zu spät gekommener Hase noch sein Lied vortragen . Und wie sollte es anders enden – er eroberte das Herz der Prinzessin und erhielt den Segen des Königs selbstverständlich noch dazu. So fand die prunkvolle Hochzeit statt. Dieses Ereignis wurde von allen Zuschauern, die kurzerhand für Untertane erklärt und mit Fahnen ausgestattet wurden, durch tatkräftiges Fahnenschwenken und „Salatrufen“ mitgetragen. Nach einem begeisterten Schlussapplaus ging es zurück zum Bus. Auf der Heimfahrt wurde noch ausgiebig über die schauspielerische Leistung diskutiert: favorisiert wurden die Prinzessin und der Hase Lodengrün, doch auch für den „armen“ Wackelohr konnte man sich erwärmen.

Gefallen hatten auch die originellen Kostüme, die flotte Musik und natürlich das Fahnenschwenken sowie der Hochruf „Salat“. Man war sich einig: Ein gelungener Theaternachmittag – der Wunsch nach Wiederholung wurde laut.

(Klasse 5b und Birgit Müller)

 

SommerLeseClub, Kl. 6b

 

SommerLeseClub - eine Aktion der Klasse 6b

 

Die Zeugniskonferenzen fanden statt, alle stellten sich auf die Sommerferien ein, doch die Klasse 6b startete noch einmal durch. Es wurden Karten ausgefüllt, zur Bibliothek gebracht und Bücher ausgesucht - gemeinsam versteht sich - man hatte sich vorgenommen als gesamte Klasse am SommerLeseClub teilzunehmen.

Fortsetzung folgt!

Ausflug zum Flugplatz, Kl. 5a, e

 

Ausflug zum Flugplatz, Kl. 5a, e

Die Klassenlehrerin der 5 a, Frau Hoffmeister, und die Klassenlehrerin der 5 e, Frau Füchtenbusch, haben einen spannenden Ausflug für Kinder und Eltern organisiert. Es ging zum Flugplatz Bielefeld-Gütersloh. Die Besichtigung fand am 06.06.2008 statt und ging von 15.00 bis 19.00 Uhr. Es wurde in einer Halle ein spannender Bericht erzählt, der von der Geschichte und Gründung des Vereins Bielefeld-Gütersloh handelte. Dazu konnte man sich Bilder aus der Vergangenheit, die in der Halle ausgestellt waren, anschauen. In weiteren Hallen wurden uns die Privatflugzeuge gezeigt. Dem Verein stehen sechs Flugzeuge zur Verfügung. Auf dem Flugplatz findet man eine Flugschule, in der die Piloten ausgebildet werden. Es gab die Möglichkeit für Groß und Klein, eine Runde von 20 Minuten mit dem Flugzeug zu fliegen. Es hat allen sehr viel Spaß gemacht, besonders den Kindern, da manche von da oben ihr Haus sehen konnten. Für den kleinen Hunger und Durst war auch gesorgt. Am Buffet, das die Eltern der beiden Klassen zusammengestellt hatten, konnte man sich an den leckersten Sachen bedienen. Im Allgemeinen verlief alles sehr gut. Die Piloten waren sehr freundlich und bemühten sich sehr, uns einen schönen Tag zu machen.
(Lisa G., Kl. 5 e)

Belgien - eine Alternative?

 

Belgien - eine Alternative?

Seit mehr als 20 Jahren hatte die Realschule Verl einen gut funktionierenden Schüleraustausch mit einem Collège in St. Chamond, einer französischen Kleinstadt in der Nähe von Lyon.

Leider geht es unserer Schule so wie vielen anderen Schulen in Deutschland auch: es gibt nicht mehr genug französische Schüler, die die deutsche Sprache erlernen wollen! So fand im Jahre 2002 unser letzter Austausch mit St. Chamond statt. Das ist sehr bedauerlich, aber seitdem machten wir uns auf die Suche nach einer Alternative und entdeckten - auch durch Anregungen von Kollegen anderer Schulen - eine Möglichkeit in Rochefort in Belgien. Dort gibt es eine Sprachschule (Euro-Langues), die ein Sprachprogramm für Schüler anbietet. Ziel dieser sogenannten "Erlebnistage" ist es, die Schüler noch mehr für die französische Sprache zu motivieren, Ängste beim Sprechen abzubauen, auf spielerische Art und Weise den Wortschatz zu erweitern und den Umgang mit der Fremdsprache zu vertiefen.

Die Schüler sind während des Aufenthaltes in Familien untergebracht, wo sich eine zusätzliche Möglichkeit bietet, sich in der Fremdsprache zu üben. Nachdem wir uns also ausgiebig mit dem Programm dieser Schule beschäftigt und Erfahrungen von Kollegen, die schon in Rochefort waren, eingeholt hatten, entschlossen wir uns, mit einer Schülergruppe aus den Sprachkursen 9 und 10 diese Alternative zum Schüleraustausch zu wagen.

5 Tage lang wurden nun unsere Schüler ausschließlich in der französischen Sprache beschäftigt. Dabei gab es sehr unterschiedliche Aktivitäten, teils in Kleingruppen, wie z. B. die Vorbereitung von Sketchen, die später verfilmt wurden, ein Karaoke-Wettbewerb und verschiedene Sprachspiele. Ausflüge in die Umgebung standen ebenfalls auf dem Programm: die Besichtigung einer Straußenfarm, ferner der Besuch einer Tropfsteinhöhle und eines gallo-romanischen Museums.

Erfreulich war das Interesse der Familien an den jugendlichen Gästen. Dort wurde ausschließlich Französisch gesprochen, das Vokabular wurde bewusst erweitert durch viele Fragen und Gespräche bei Tisch. Unsere Schüler waren erfreut und überrascht, wie viel sie verstehen konnten und auch das eigene Sprechen klappte schon bald zu ihrer Zufriedenheit.

5 Tage sind nicht viel - aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt! Die Rückmeldungen der Schüler über diesen Aufenthalt wurden in einem kleinen Fragebogen erfasst und sind überwiegend sehr positiv. Die Motivation Französisch zu sprechen ist gestiegen und lässt sich mit Sicherheit im Unterricht umsetzen. Außerdem erhielten die Schüler am Ende ihres Aufenthaltes ein Zertifikat, das ihnen die erfolgreiche Teilnahme an dem 5-tägigen Sprachkurs bestätigt.

Natürlich haben wir - sollte es einen nächsten Aufenthalt in Belgien geben - schon Ideen, was wir innerhalb des Programms verändern könnten. Eine Fahrt nach Brüssel sollte beim nächsten Mal am 3. Tag auf jeden Fall eingeplant werden, um den Schülern die Gelegenheit zu geben, auch eine größere Stadt kennen zu lernen.

Belgien - eine Alternative? On verra bien!

(Monika Eckholt)